Es gibt diesen Moment im Sommer, in dem man abends nach Hause kommt und die Haut sich anders anfühlt als morgens. Salzig. Ein bisschen spröde. Als hätte der Tag etwas mitgenommen.
Genau das passiert auch: mehr Sonne, mehr Schwitzen, häufigeres Duschen, dazu Chlorwasser oder Salz vom Meer. Die Hautpflege im Sommer muss deshalb nicht komplizierter werden. Sie muss nur zu diesen Bedingungen passen.
Was sich bei uns über die Jahre bewährt hat, haben wir hier in neun einfachen Tipps zusammengefasst – ohne großen Aufwand und ohne eine endlose Menge von Produkten.
1. Sonnenschutz kommt zuerst. Immer.
Alles andere ist Kür. Wichtig sind ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor und Schutz vor UV-A- und UV-B-Strahlung, eine ausreichende Menge und regelmäßiges Nachcremen – besonders nach dem Baden, Schwitzen oder Abtrocknen. Dazu Schatten während der intensiven Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr und ein Hut, der Gesicht, Ohren und Nacken wirklich schützt.
Und weil die Frage immer wieder kommt: Nein, Öl ist kein Sonnenschutz. Auch unser Monoï de Tahiti enthält keinen Lichtschutzfaktor. Es kommt erst später zum Einsatz – am besten abends und nur auf intakter, nicht geröteter oder sonnenverbrannter Haut.
2. Zweimal duschen? Dann bitte mild.
Im Sommer duschen viele einfach häufiger. Das Problem ist weniger das Duschen selbst als eine zu intensive Reinigung. Sie kann die Haut zusätzlich austrocknen, bis sie irgendwann spannt.
Nuestra Gel de Ducha Piel y Cabello (200 ml) vereint Duschgel, Shampoo und Badezusatz in einem. Die pflanzenbasierte Rezeptur reinigt Haut und Haar mit sanftem Schaum.
Ehrlich gesagt ist der Reiseaspekt fast genauso wichtig: eine Flasche für Körper und Haar, statt mehrere Produkte ins Gepäck zu packen.
3. Lauwarm ist besser – und fühlt sich im Sommer ohnehin angenehmer an.
Sehr heißes Wasser kann die Haut zusätzlich austrocknen. Lauwarmes Wasser reicht für die Reinigung vollkommen aus, erfrischt an heißen Tagen und beansprucht die Hautbarriere weniger.
Auch die Dauer spielt eine Rolle: lieber kurz und mit einer angenehmen, eher kühle Temperatur duschen als lange und sehr heiß.
4. Der Trick ist das Timing, nicht die Menge.
Cremen Sie sich ein, solange die Haut noch leicht feucht ist – direkt nach dem Abtrocknen und nicht erst zwanzig Minuten später. Die Lotion lässt sich dann leichter verteilen, und meist braucht man weniger davon.
Unsere Loción corporal (200 ml) zieht schnell ein und hinterlässt ein gepflegtes, nicht fettendes Hautgefühl. Das ist im Sommer wichtig, wenn anschließend ein Leinenkleid, ein T-Shirt oder eine kurze Hose darüberkommt.
5. Für das Gesicht reicht im Sommer oft erstaunlich wenig.
Morgens genügt meistens eine kleine, etwa erbsengroße Menge unserer Gesichtscreme Anakena. Lassen Sie sie kurz einziehen und tragen Sie anschließend den Sonnenschutz auf. Abends kann die Menge an das aktuelle Hautgefühl angepasst werden – mehr ist nicht automatisch besser.
Unsere Crema facial (50 ml) enthält unter anderem Kurkuma, Bio-Guaven- und Bio-Algenextrakt sowie Coenzym Q10. Ihre leichte, seidige Textur zieht schnell ein und hinterlässt auch bei Wärme kein Gefühl, als säße eine Schicht auf.
6. Nach Meer und Pool einmal klar abspülen.
Salz- und Chlorwasser können auf der Haut ein trockenes oder spannendes Gefühl hinterlassen. Deshalb nach dem Baden kurz mit klarem Wasser abduschen und anschließend eine leichte Pflege auftragen.
Das Sommergefühl bleibt. Das Sandpapiergefühl nicht.
7. Abends ein Öl, das nach Insel riecht.
Nach Tagen mit Wind, Wasser und Sonne darf die Hautpflege etwas reichhaltiger sein. Dann ist unser Monoï de Tahití (100 ml) an der Reihe: Frische Tiaré-Blüten werden über mehrere Tage in Kokosöl mazeriert. Das Öl wird in Tahiti hergestellt, trägt die geschützte Herkunftsbezeichnung „Appellation d’Origine“ und in jeder Flasche befindet sich eine echte Tiaré-Blüte.
Ein paar Tropfen zwischen den Handflächen erwärmen und dünn auf die noch leicht feuchte Haut geben – zum Beispiel auf Schultern, Arme und Schienbeine.
Wenn das Monoï in der Flasche fest geworden ist, stellen Sie diese kurz in warmes Wasser. Das ist kein Produktfehler, sondern eine natürliche Eigenschaft des Kokosöls, das unter etwa 24°C Grad fest wird.
Für die Anwendung im Haar gibt es einen eigenen Beitrag über die Sommerhaarpflege mit Monoï.
8. Und ja: Unser Duschgel und Monoï wurden auch für die Kleinsten freigegeben.
Unser Duschgel Haut & Haar und unser Monoï de Tahiti sind laut der Studie unseres Sicherheitsbewerters auch für Kleinkinder von 0 bis 3 Jahren geeignet.
Im Familienurlaub bedeutet das: ein Duschgel für Körper und Haar und ein Öl, das nach dem Baden für eine sanfte Massage verwendet für die ganze Familie werden kann. Monoï gehört in Polynesien traditionell auch zur Pflege von Babys und kleinen Kindern.
Vier Dinge sind trotzdem wichtig:
– Mit einer sehr kleinen Menge beginnen und nur bei Bedarf mehr nehmen.
– Nicht in die Augen oder den Mund und nicht auf wunde, gereizte oder sonnenverbrannte Haut geben.
– Ein neues Produkt zunächst an einer kleinen Hautstelle ausprobieren. Bei sehr empfindlicher Haut oder bestehenden Hautproblemen vorher mit der Kinderarztpraxis sprechen.
– Öl ersetzt niemals den Sonnenschutz. Babys im ersten Lebensjahr gehören grundsätzlich in den Schatten. Auch Kleinkinder sollten die intensive Mittagssonne möglichst meiden.
Die vollständigen Zusammensetzungen unserer Produkte finden Sie jederzeit in unserer Übersicht aller Inhaltsstoffe.
9. Der unspektakulärste Tipp bringt oft am meisten.
Trinken. Schatten. Pausen.
Die Haut zeigt am Ende auch, wie man durch einen heißen Tag gekommen ist: ob man zu lange in der Mittagssonne stand, zu wenig getrunken oder dem Körper keine Pause gegönnt hat. Kein Pflegeprodukt kann eine zu hohe UV-Belastung oder einen Sonnenbrand rückgängig machen.
Und das muss es auch nicht. Gute Sommerpflege soll die Haut begleiten – nicht versprechen, alles andere auszugleichen.
Wenn Sie es einfach halten möchten, deckt unser Set aus Duschgel und Körperlotion Reinigung und Feuchtigkeitspflege in zwei Schritten ab. Für manche Sommertage ist das bereits die ganze Routine.
